Aladin علاء الدين
Tanztheater
der zauberer erweckt den basar zum leben:
die verkaufsstände öffnen sich, die frauen schauen sich die waren an
die szene zeigt: einen gaukler mit einem äffchen, eine schlangenbeschwörerin, ein tanzpaar, die schmetterlingsfrau. hinter verkaufsbuden stehen frauen, die ihre waren anpreisen: körbe, töpfe, obst, öllampen, gewürze
kleine kinder tanzen, fröhliche, freche kinder entdecken den geist in der lampe, sie unterhalten sich mit ihm, der ausgeflippte geist treibt seine scherze mit ihnen
die junge, verwitwete mutter kommt mit aladin zum basar. sie zeigt ihm alle köstlichen waren aber aladin wünscht sich eine öllampe und nach langem verhandeln darf er sich eine lampe aussuchen. der geist, der gehofft hat, endlich vom verkaufsstand los und zu einer familie zu kommen, ist enttäuscht, dass aladin eine andere lampe genommen hat und ruft ihn
schöne junge mädchen wollen aladin becircen aber der ist nur an seiner öllampe interessiert, dabei ruft der flaschengeist um hilfe aber aladin es hört nicht
die jungen mädchen entdecken den zauberer und probieren ihre ganzen verführungskünste an ihm aus. aladin hat endlich doch den geist in der anderen lampe entdeckt und tauscht seine lampe gegen die richtige wunderlampe aus
der zauberer versucht, sich die mädchen vom leibe zu halten. er verliert aladin aus den augen und ist sehr wütend, dass er die wunderlampe mit dem geist drinnen nicht für sich haben kann.
am abend bevölkert sich der basar wieder: die frauen treffen sich, die kinder umschwärmen aladin, der seine kunststücke zeigt, freche knaben wollen aladin die wunderlampe stehlen
es wird dunkel, alle gehen nach hause. die mutter steckt den müden aladin ins bett
sie räumt auf und schaut sich die neue lampe an, sie poliert sie und es donnert, rauch geht auf und der geist erscheint. ihm gefällt die junge frau sehr gut und unbeholfen macht er ihr den hof
sie seufzt und sagt: wenn ich doch reich wäre, könnte ich eine dienerin haben
es blitzt und donnert wieder und als der nebel sich verzieht, stehen ein paar schöne dienerinnen vor der mutter. sie bewegen sich anmutig der geist beobachtet alles heimlich, dann löst er sich traurig auf
pause
am nächsten morgen räumen die dienerinnen die wohnung auf, sie richten herrliche kleider für aladin und seine mutter her und helfen beim ankleiden. dann geht die wunderschön gekleidete mutter mit aladin auf den basar.
alle bewundern die beiden, der geist ist aus seinem versteck geflohen, er ist entzückt von der schönen jungen witwe und pfeift ihr enthusiastisch nach.
der zauberer schleicht hinterher und durchsucht, wie ein taschendieb, die einkaufs-tasche der mutter und poltert wütend davon, als er die wunderlampe nicht findet
die gruppe der dienerinnen hat alles beobachtet und umzingelt den zauberer als dieser in das haus aladins eindringen will. aber der zauberer lässt das sonnenlicht verschwinden und sein zauberteppich flattert daher, dicker nebel breitet sich aus. die dienerinnen husten und weinen und sehen nicht, dass der zauberer in das haus geht.
aus der wunderlampe kommt nebel und der geist verteidigt sich und seine lampe. der zauberer ist der stärkere und als aladin und seine mutter vom basar zurückkommen, finden sie eine wüste kampfszene zwischen dem zauberer und dem geist. die wohnung ist verwüstet
als der geist dem zauberer unterliegt, läuft die mutter zu ihm, bettet seinen kopf in ihren schoß und bemitleidet ihn.
da ertönt ein furchtbarer krach und der geist - verwandelt in einen schönen mann - springt auf, schlägt den zauberer nieder, umarmt die schöne witwe, kniet vor ihr und sie willigt gerührt in seinen antrag ein.
aladin und die dienerinnen haben alles beobachtet und laufen herein, gratulieren dem paar und tanzen um sie herum
der zauberer liegt noch immer am boden. er hat seine zauberkraft verloren und muss nun der hausdiener werden. jeden abend muss er sich in die wunderlampe hineinzaubern.
aladin hat aber mitleid mit dem seltsamen mann. die beiden freunden sich an und gehen mitsammen auf den basar. dort herrscht reges treiben. es kommen auch aladins mutter und ihr neuer ehemann und die dienerinnen und die kinder, die schönen mädchen und die frechen knaben.
alle sind ausgelassen, die geschichte hat ein Happyend
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